Inklusion KiTa Unkel

Heute durfte ich mit Corinna Rüffer (MdB) die Inklusive Kita Unkel besuchen – und wir sind tief beeindruckt zurückgefahren. Die Einrichtung wurde im November zur Kita des Jahres 2025 gekürt. Nach unserem heutigen Besuch ist völlig klar, warum.

Leiterin Claudia Gries erzählte uns, dass sie die Bewerbung für den Deutscher Kita-Preis spontan eingereicht hat. Der erste Satz: „Weil wir es verdient haben.“ Dieser Satz ist selbstbewusst – und vollkommen berechtigt.

Was diese Kita so besonders macht, ist ihre konsequente Orientierung an den Bedürfnissen der Kinder. Inklusion wird hier nicht als Zusatz oder Sonderprojekt verstanden, sondern als zentrales Qualitätsmerkmal für alle Kinder. Das Prinzip ist klar und zugleich radikal einfach: Nicht das Kind passt sich der Kita an, sondern die Kita passt sich dem Kind an.

Dieses Verständnis wird im Alltag sichtbar – und erlebbar. Ein interdisziplinäres Team aus Erzieherinnen und Erziehern und Therapeutinnen und Therapeuten des Heilpädagogisch-Therapeutischen Zentrums arbeitet Hand in Hand. Dazu kommen Therapiehund Karl, fünf Zwergziegen, flexible Strukturen und vor allem ein Team, das mit Überzeugung und Herz für seine Arbeit brennt. Hier wird gezeigt, was möglich ist, wenn Inklusion nicht nur gedacht, sondern gelebt wird. Diese enge Zusammenarbeit ermöglicht niederschwellige Absprachen, frühe Förderdiagnostik und die direkte Vermittlung passender Therapieangebote (wie Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie) in den Alltagssettings. Davon profitieren alle Kinder.

Und es ist spürbar: Claudia Gries denkt weiter. Die Entwicklung ist nicht abgeschlossen – im Gegenteil. Wir sind gespannt, welche Impulse aus Unkel noch kommen werden.

Eines steht fest: Der Gedanke an Unkel wird mir künftig immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Danke, dass wir euch besuchen durften.

Mehr zur Kita: http://kita-unkel.de

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